Nichtbeachtung von Zyklen: Eine kostspielige Torheit

Rückschau auf Voraussagen von Raymond A. Merriman
von Claude Weiss

29. Januar 2009

Aus konservativen Finanz- und Bankenkreisen verlautet immer wieder, dass die gegenwärtige Finanz- und Bankenkrise nicht im Voraus erkennbar war. In einigen Fällen mag diese Behauptung dazu dienen, eigene Inkompetenz zu kaschieren, um sich auf diese Weise vor Kritik zu schützen. Meist fehlte es jedoch ganz einfach am Wissen, dass wirtschaftliche Prozesse und deren Ausdruck über die Börse in Zyklen verlaufen, die deshalb nicht zur Kenntnis genommen werden, weil sie dem – zwar überholten – aber gängigen Weltbild einer linearen Entwicklung widersprechen.

Welchen Nutzen man aus dem Studium kosmischer Zyklen sowohl als Anleger als auch als Bürger, der über kommende Entwicklungen im Bild sein will, ziehen kann, zeigen die Auszüge aus einem in der Dezember 2005/Januar 2006-Nummer von „Astrologie Heute“ erschienenen Artikel von Raymond A. Merriman „Planetenkonstellationen der zweiten Hälfte dieser Dekade: Geokosmische Entsprechungen für die Weltwirtschaft“. Fazit: Als Leserin oder Leser von Astrologie Heute sind Sie stets im Bild über Entwicklungen, die sich vorbereiten, nach dem Motto: „Wissen warum es passiert, bevor es passiert“:

Der Artikel beginnt mit der Beschreibung der „Cardinal Climax“, die wir damals als „kardinalen Höhepunkt“ bezeichneten, um später dazu überzugehen, auch auf deutsch den Begriff der „kardinalen Klimax“ zu verwenden: 

Der kardinale Höhepunkt

Der „kardinale Höhepunkt“ steht nun als nächstes am Horizont, und er entspricht der Periode von 2008 – 2015, wenn Saturn, Uranus und Pluto alle in kardinale Zeichen eintreten und von dort aus harte Aspekte (Quadrat oder Opposition) zueinander bilden. Alle drei Planeten formieren sich in dieser Periode zu einem sehr exakten T-Quadrat. Das letzte Mal, dass diese Drei ein enges T-Quadrat bildeten, war in den Jahren 1930/31 mitten in der Grossen Depression, als Volkswirtschaften und Börsen weltweit dramatisch abstürzten. In den Vereinigten Staaten beispielsweise verlor der Dow Jones Industrial Average (DJIA) 90 % seines Wertes, bezogen auf das Allzeithoch der damaligen Zeit, welches sich im September 1929 gebildet hatte, bis zum Tief der Depression im Juli 1932. Die Depression ging nahtlos in jene Periode über, die wir als Kontraktionsperiode kennen und die bis 1942 andauerte, kurz nachdem die Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg eingetreten waren. In einem gewissen Sinne kann man argumentieren, dass die Kontraktionsperiode sogar bis 1949 andauerte, jenem Zeitpunkt, als die Wirtschaft wieder voll in Gang kam. Es ist jedenfalls interessant festzustellen, dass die gleichen drei Planeten die kardinale Zeichen transitierten, als der dramatische Sturz der Börse im Jahre 1930/31 begann, wie 2008 – 2015.

Wie man sehen kann, begannen die plötzlichen wirtschaftlichen, mundanen und politischen Umkehrungen, welche die grosse Depression und später den Zweiten Weltkrieg einleiteten, bereits kurz vor dem T-Quadrat zwischen Saturn, Uranus und Pluto im Jahre 1931. Die wirtschaftliche Kontraktionsperiode setzte sich aber weit über den Termin fort, als diese drei Planeten die kardinalen Zeichen und ihre Formation eines T-Quadrats verliessen. 

Die Absicht dieses Artikels ist es, verschiedene astrologische und mundane Faktoren der jetzigen Zeit zu untersuchen, zwecks Vorbereitung auf den bevorstehenden kardinalen Höhepunkt, welcher wiederum darauf hinweist, dass uns möglicherweise eine ebenso signifikante Periode bevorsteht wie die Dekade der 30-er Jahre des letzten Jahrhunderts. 

Es folgt eine Beschreibung des unseren Lesern bereits Anfang 2001 dokumentierten Saturn/Pluto-Zyklus, wonach Wirtschaft und Börse zwischen Konjunktion und Opposition boomen, während sie wie in der seit 2001 andauernden Phase zwischen Opposition und bis zur Konjunktion von 2020 insgesamt eine fallende Tendenz zeigen. Merriman dazu:

So kann man gemäss des bisherigen Ablaufs der Saturn/Pluto-Zyklen davon ausgehen, dass Schulden – des Bundesstaats und der Privathaushalte – weiter zunehmen werden, die Wirtschaft längere und häufiger abwärts gerichtete als nach oben weisende Phasen zeigen wird, während gleichzeitig Steuern und Zinsen steigen, um die Defizite auszugleichen. Zudem werden an der Börse die Phasen eines Bullenmarktes immer kürzer, während sich bis zum Ende der nächsten Dekade Perioden eines Bärenmarktes mehren und immer länger werden. Ab 2020 wird der Zyklus dann aus einem Tief heraus seine Bewegung nach oben wieder aufnehmen.

Epochale Einschnitte mit historischen, schweren Krisen gibt es, wenn sich zu Saturn und Pluto Uranus gesellt und die drei Planeten an der Schwelle zu oder in kardinalen Zeichen stehen: 

Wenn Uranus dazukommt

Der Saturn/Pluto-Zyklus ist ein Hauptzyklus. Gemäss einer modernen astrologischen Interpretation symbolisieren diese beiden Planeten den Kampf zwischen Kontrolle und der Drohung, diese Kontrolle zu unterwandern oder das Ganze zu reformieren. Was passiert nun, wenn diese Gleichung durch den Uranus ergänzt wird? Das System erfährt einen Schock, und es gibt ein oder mehrere Ereignisse, welche die vorhandenen Strukturen schwächen und vielleicht sogar zum Einsturz bringen. Dies passierte zwischen 1930/31, als alle drei Planeten in den kardinalen Zeichen standen, aus welchen sie zueinander ein T-Quadrat bildeten. Eine Bruchstelle schwächte die Börse im Oktober 1929, und diese Entwicklung dauerte bis zum 8. Juli 1932. 

Dies bringt gleichzeitig eine wichtige Korrelation ins Spiel, welche uns ermöglicht, die Wichtigkeit der gegenwärtigen Zeiten zu verstehen: In allen drei Fällen seit 1760, in denen die US-Börse und die britische Börse in Richtung absoluter Tiefstwerte crashten, befanden sich Saturn und Pluto in kardinalen Zeichen, während Uranus am Ende oder am Anfang des Tierkreises stand (22 Grad Fische – 22 Grad Widder). Diese gleiche kraftvolle Planetenkonstellation wiederholt sich 2008 – 2012. Wer will, kann diese zyklischen Langzeit-Tiefs an der Börse überprüfen: Sie geschahen 1762 (unbekannter Tag), 1842 (15. Februar) und 1932 (8. Juli). 

Auch die „Erdöl-Blase“ wurde von Merriman – inklusive ihres Platzens – bereits im Herbst 2005 mit erstaunlicher Präzision, inklusive der zu erwartenden Höchstkurse, vorausgesagt:

Uranus in Fische: Die „Öl-Blase“

Eine der direkten Konsequenzen der versuchten Aufbauarbeiten im Irak ist die Entstehung einer „Blase“ durch schwindelerregende, neue Allzeithochs beim Erdöl. Solche „Blasen“ in Finanzmärkten stehen mit Uranus im Zusammenhang, jenem Planeten, der Grenzen überschreitet und ebenso Unterstützungs- und Widerstandslinien bei Preisen durchbricht. Allzeithochs und dann anschliessend Preisumkehrungen mit regelrechten Abstürzen finden in jenen Finanzsektoren statt, welche durch das Zeichen regiert werden, in dem sich Uranus befindet. 

Zum Beispiel hatten wir von 1974 – 1981, als sich Uranus in Skorpion (dem Zeichen der Schulden) befand, Hochs bei den Zinsen als Resultat explodierender Schulden des US-Bundeshaushalts, was von Höchstwerten bei den Edelmetallen begleitet war. Beide Bereiche erlebten dann Anfang der achtziger Jahre einen Crash. 

Uranus trat 1981 ins Schützezeichen, wo er bis 1988 blieb. Während dieser Zeit stieg der Dollar im Vergleich zu Fremdwährungen (zu Schütze gehören „fremde Länder“) auf neue Höchstwerte im Jahre 1985, und dies gab Anlass für ein Titelbild des Time Magazine mit der Schlagzeile „Superdollar“. 

Mit dem Wechsel von Uranus ins Steinbockzeichen im Jahre 1988 stürzte der Dollar jedoch ab. Während dieses Transits von 1988 – 1995 bildeten Landpreise in Japan im Jahre 1990 eine „Blase“. Auch diese platzte, als die japanischen Banken versuchten, ihre Hypotheken, die auf überhöhten Landwerten basierten, geltend zu machen und einzufordern. Als die Investoren nicht in der Lage waren, für die eingegangenen Verbindlichkeiten einzustehen und die erforderlichen Zahlungen zu leisten, gab es bei den japanischen Banken panische Reaktionen, und sowohl die Wirtschaft als auch die Börse des Landes stürzten im Verlaufe der nächsten Dekade erbarmungslos ab. Das Zeichen Steinbock herrscht über Land und Immobilien. [Auch in der Schweiz platzte 1990 eine Immobilienblase, welche die Banken dazu veranlasste, mehrere Dutzend Milliarden an faulen Hypothekarkrediten abzuschreiben, Anmerkung der Redaktion.]

1995 begann dann Uranus seine 7-jährige Reise durch das Zeichen Wassermann, ein Tierkreiszeichen, welches Technologiewerte regiert. Im Juni 1994 dümpelte der NASDAQ Composite, welcher vor allem aus Gesellschaften der Technologiebranche zusammengesetzt ist, noch unter dem Wert von 700. Danach entstand die „Technologieblase“, und dieser Index erreichte im März 2000 Werte über 5132, eine mehr als siebenfache Multiplikation jener von 1994. Die Technologie befand sich entsprechend der Stellung des Uranus in Wassermann in einem Zustand der „Blase“. Auch diese platzte, und zwar noch zu der Zeit, als Uranus sich in Wassermann befand: der NASDAQ Composite fiel im Oktober 2002 unter das Niveau von 1000, ein Verlust von ca. 80 %. 

Nun befindet sich Uranus von 2003 – 2011 im Fischezeichen; dieses herrscht über Rohöl. Ein Jahr vor diesem Ingress wurde Rohöl unter US $ 20.- / Barrel gehandelt, und sogar nachdem die USA ihren militärischen Feldzug im Irak begannen – im März 2003 – lagen die Preise per Ende April noch auf US $ 25.- / Barrel. Danach wurde jedoch sichtbar, dass trotz dem Statement von George W. Bush, „die Mission sei erfüllt“, in Wirklichkeit nichts „erfüllt“ war. Das Unerwartete und „nicht Eingeplante“ passierte. Aufständische kamen in Scharen, und ein gänzlich neuer Typus von Konflikt begann, in dessen Umfeld die Ölpreise auf ein neues Allzeithoch förmlich explodierten, um bald einmal Werte über US $ 60.- / Barrel zu erreichen... Mit Uranus in Fische erwarte ich, dass die Erdölpreise ein Niveau von 100 % oder mehr über dem früheren Allzeithoch erreichen (US $ 80.-). Es gibt keine Möglichkeit vorauszusagen, wie hoch die Preise in jenem Bereich steigen, der dem Zeichen entspricht, in dem sich Uranus aufhält. Vergangene Entwicklungen legen jedoch nahe, dass ein Höhepunkt in der betreffenden Zeitspanne stattfindet und ihm danach ein Rückgang von 50 – 90 % im Vergleich zum Allzeithoch folgt, bevor Uranus ins nächste Zeichen wechselt. Basierend auf diesen Erkenntnissen, erscheint es nicht übertrieben anzunehmen, dass das Rohöl bis zum Jahr 2010 auf ein Niveau von US $ 80 – 150.- / Barrel steigt – vielleicht dann, wenn der laufende Saturn eine Opposition zum Neptun (August 2006 – Juni 2007) oder zum Uranus (November 2008 – Juli 2010) bildet. Von diesem Höchststand ausgehend, könnten die Ölpreise danach bis 2011 wieder auf Werte zwischen US $ 20 – 50.- / Barrel zurückgehen. Anschliessend werden wir uns auf eine „Blase“ in einem Bereich, der mit dem Widderzeichen zusammenhängt, gefasst machen müssen (denn Uranus beginnt 2010/11 seine Reise durch dieses Zeichen), welches über Stahl, Waffen und militärische Güter regiert.

Für den weiteren Verlauf der Wirtschaft in der zweiten Hälfte der Dekade stellt Ray Merriman einige Überlegungen an, die im Folgenden in gekürzter Form wiedergegeben sind:

Zwischen jetzt und dem Ende der Dekade

Wenn der kardinale Höhepunkt von 2008 – 2011 einen Intensitäts-Höhepunkt geokosmischer Aktivität darstellt – und daraus hergeleitet, wie ich meine, auch einen Höhepunkt der weltlichen Aktivitäten – ist es nützlich, die Dynamik zu verstehen, die zu dieser Situation führt. Dies ist insbesondere sinnvoll für jemanden, der sich darum bemüht, eine Finanzstrategie zu entwerfen, um die Chancen zu nutzen, die sich durch eine zutreffende Vorhersage über diese kritische Zeit ergeben...Könnte es sein, dass wir... ähnliche Höhepunkte und Zusammenbrüche im Immobiliensektor erleben? Neben einer „Blase“ im Bereich des Erdöls hat man tatsächlich den Eindruck, dass sich im Immobilienhandel und in der Refinanzierung von Häusern etwas Ähnliches abspielt. Dabei mag man sich fragen, inwiefern [dies] nicht auch bedeutet, sich im Bereich persönlicher Schulden übermässig aus dem Fenster hinaus zu lehnen.... [Man] kann sich ohne Weiteres vorstellen, dass der Höhepunkt bei den Immobilienpreisen und deren Refinanzierung durch höhere Hypotheken sehr bald erreicht ist und die Neigung von Investoren und Spekulanten, die Zukunft zu rosig einzuschätzen, tatsächlich dazu führen kann, dass diese „Blase“ platzt. Die Verbindung von Gier (Jupiter) und Angst (Saturn) kann sehr direkt in ein finanzielles Debakel führen. Wenn alle jene Menschen, die ihre Häuser und ihren Grundbesitz refinanziert haben, ihre Hypothekarzinsen nicht mehr zahlen können, werden die Preise für Immobilien und Land einstürzen. Passiert dies, fällt auch der Wert der bei den Banken hinterlegten Sicherheiten, was diese wiederum in eine prekäre finanzielle Situation bringt. Wird [dies] zu einer... Bankenkrise führen? Aufgrund dessen, was wir astrologisch wissen, ist dies möglich. Mit dem Eintritt von Pluto ins Steinbockzeichen, wo er sich zwischen 2008 – 2024 aufhält und der Verbindung dieses Planeten mit Schulden sowie der Entsprechung des Steinbockzeichens zu Immobilien, kann man sich im Weiteren vorstellen, dass das „Blutbad“ einige Zeit andauert – dies ganz speziell im Zusammenhang mit dem absteigenden Ast des Saturn/Pluto-Zyklus, welcher bis 2020 reicht.

Aus der Sicht des Jahres 2005 gibt Merriman Anlegerinnen und Anlegern für die kommenden Jahre folgende Tipps:

Gefahren und Chancen

Die Botschaft des Saturn/Pluto-Zyklus, wie sie sich aus historischen Betrachtungen ergibt, ist eine ziemlich einfache. Während der 16 – 20 Jahre eines zunehmenden Zyklus (Konjunktion bis Opposition, wie z.B. 1982 – 2001) lässt sich die Finanzstrategie, die am besten funktioniert, als „Investition in die Wirtschaft“ umschreiben. Das Ziel lautet „Kapitalgewinn“, und die Märkte führen in dieser Periode insgesamt zu Gewinnen. Während der absteigenden Phase des Zyklus (Opposition bis Konjunktion, wie z.B. 2001 – 2020) lautet die Devise hingegen „Kapitalerhalt“. Dies ist keine gute Zeit, um an der Börse zu investieren, sondern sie ist eher dazu geeignet, Geld zu sparen und in die eigenen Fähigkeiten oder ins eigene Geschäft zu investieren. Während dieser Periode sind die Börsen wenig verlässlich, und sie eignen sich nicht dazu, mit Investitionen vernünftige Gewinne zu erzielen. Es ist zwar nicht so, dass die Märkte nicht neue Hochs bilden könnten, aber die Bullen-Phasen dauern nicht sehr lange an, während die Perioden, die man als Bärenmarkt charakterisiert, immer länger werden.

[Die] vergangenen Erfahrungen stellen für Investoren eine Warnung dar. Sie legen nahe, dass gefährliche Zeiten vor uns liegen, sowohl im Bereich der Weltpolitik als auch der Weltwirtschaft und der Finanzmärkte. Aus gefährlichen Zeiten ergeben sich aber auch Gelegenheiten für jene, die fähig sind, auf der richtigen Seite der grossen Preisausschläge zu traden oder zu investieren. Das Studium der Astrologie bietet dabei eines der beeindruckendsten Instrumente, um Zeiten zu identifizieren, in denen solche Gelegenheiten entstehen. Wenn ich vergangene Planetensignaturen korrekt interpretiere, sagen diese uns, dass – sobald wir uns der Zeit von 2008 – 2011 nähern – solche Gelegenheiten erneut aktuell werden. Ich denke, dass dabei jene belohnt werden, die erstens zurzeit Cashbestände aufbauen, zweitens fähig sind, zu erkennen, in welchem Moment eine „grosse Gelegenheit“ vorhanden ist – was durch die Astrologie erleichtert wird – und drittens den Mut haben, ihr Geld dann in die Märkte zu investieren.

Wer diese Hinweise Ende 2005 oder Anfang 2006 beherzigt hat und nun über Cash verfügt, ist damit insgesamt gut gefahren, auch wenn er oder sie damit die Hausse des Jahres 2006 verpasst hat. Wichtiger war es, den Sturz der Aktienkurse, der bereits im Jahre 2007 begann, zu vermeiden. Inzwischen sind nämlich an den meisten westlichen Märkten die Kurse auf das Niveau des Jahres 2003 – bzw. 1998, vor mehr als zehn Jahren – zurückgegangen. Noch besser – und zudem aus zyklischer Perspektive sicherer – war es allerdings, in Gold zu investieren. Für den Wiedereinstieg in die Aktienmärkte ist es hingegen auch jetzt noch zu früh, denn die heutigen Kurse haben alle Chancen für eine weitere Halbierung (oder gar Drittelung) ihres Wertes. Ist jedoch ein solcher Tiefpunkt erreicht, dürfte es sich lohnen, wieder einzusteigen. Die dafür erforderlichen guten Nerven sichert man sich, indem man zurzeit abseits steht und – falls noch investiert – Rallyes und Zwischenhochs des Jahres 2009 nutzt, um auszusteigen.

 

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